Die Waggis an der Basler Fasnacht haben Perücken aus gefärbtem Bast - aufwändig hergestellt im Larvenatelier oder von den Fasnächtlern selber. Die Haare werden dafür auf Schnüre geknüpft und dann an den Hinterkopf (Güpfi) der Larve montiert. Das dauert schon mal 2-3 Stunden - aber schliesslich ist die ganze Larvenmacherei ein aufwändiges Unterfangen.
Nicht weniger aufwändig ist die Sache, wenn ein Keramik-Waggis seine Perücke bekommt.
Seine Haare bestehen natürlich - wie der ganze Rest - aus Ton. Der wird zu unzähligen, dünnen Würstchen geformt, die zugeschnitten und kreisförmig aneinandergelegt werden.
Das sieht seltsam aus, wenn der ganze "Haarblock" dann am Kopf befestigt wird.
Aber nur, bis jedes einzelne Haar gelöst und drapiert wird.
Das braucht viel Geduld - doch nur so lässt sich der Waggis mit seiner tollen Frisur dann auch wirklich sehen.
Hier der ganze Prozess im Bild
Bald werden der Waggis und seine Kollegen fertig und bestellbar sein.
Infos dazu folgen hier im Blog.

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